Erster und erfolgreicher Angriff auf den Riesen
Für den Nachmittag waren Schauer und Gewitter angesagt. Darum starteten wir schon um halb 10, um nicht womöglich am Gipfel von Regen und Blitzen überrascht zu werden.
Zunächst fuhren wir aber über eine kleine, kurvenreiche und nahezu autofreie Straße, mit tollen Ausblicken.
Das erste Ziel war Sault, der Ausgangsort des längsten und am wenigsten steilen der drei Anstiege zum Ventoux.
Dort wurde Wasser gefasst und etwas Gebäck verzehrt um die Kohlehydratspeicher wider zu füllen.
Der Anstieg war sehr angenehm zu fahren. Mit Steigungswerten bis maximal 6% rollte es zeitweise fast von allein.
ab dem Chateau Reynard ging es dann zur Sache. Die Straße wurde auf den letzten sechs Kilometern immer steiler, um schließlich 11% zu erreichen.
nicht alle Mitglieder der Gruppe wollten sich weiter quälen und fuhren von hier wieder ab.
Schon früh war der Turm auf dem Gipfel zu sehen.
Aber er wollte einfach nicht näher kommen.
Einen guten Kilometer vor dem Ziel passierten wir das Mahnmal für Tom Simson, der bei der Tour de France 1967 hier, vollgestopft mit Amphetaminen und Alkohol, tot vom Rad fiel. Ungedopt waren wir sicher langsamer, aber wir sind lebendig oben angekommen.
Schließlich kleckerten die Teilnehmenden nach und nach ein.
Angesichts der Kälte und des drohenden Regens fuhren alle auch gleich wieder ab, und wir verzichteten auf ein gemeinsames Passfoto.
Die Abfahrt, über den steilsten Weg hinunter, ließ Zweifel aufkommen, ob es wirklich nötig ist, alle drei Anstiege zu erklimmen.










