Sonntag, 11. September 2022

 Merci pour tout, Coco!


Nun ist die Tour schon wieder vorbei, und wir sind auf dem Heimweg. 

Es war, mal wieder, eine wunderschöne Tour. Aber dazu gehören natürlich nicht nur eine harmonische Gruppe, schöne Strecken und Landschaften, sowie Sturz- und Pannenfreiheit, sondern auch gutes Essen und ein gemütliches Quartier.



All das und dazu noch provencalischen Charme bot unsere Gastgeberin Coco (und ihr Team) Tolles Frühstück mit Baguette, Croissants, selbstgemachte Marmeladen, Käse, Eiern, Crepes, Kuchen....

Und abends ein leckeres Menü in ihrem Restaurant, gleich gegenüber,


inklusive provencalischem Wein und belgischem Bier.

A bientót



 Suzette ohne Crepe, aber Nesque mit Gorges

Auch am Samstag, dem letzten Radtag, starteten zwei Gruppen. Kaia, Mattez und Kalle zur Gorges de la Nesque, die sie bisher noch nicht befahren hatten.


Der Rest radelte Richtung Nordwesten, über den Col de Suzette, vorbei an pittoresken Bergdörfern und einsamen Tälern. Einzig ein paar durchgeknallte Sportwagenfahrer, glaubte, ihnen gehöre die Straße alleine und gefährdete nicht nur uns, sondern auch mehrere andre Radler.















Ein weiterer Beleg, dass diese Region auch ohne den Mt. Ventoux ein Radlerparadies ist


Samstag, 10. September 2022

 Mt. Ventoux zum ersten, zum zweiten und zum dritten.

Geschafft! Alle Mitglieder unserer Gruppe waren mindestens einmal oben. Vier Radelnde erreichten zum zweiten mal den Gipfel. Stephan und Jörn haben sogar alle drei Auffahrt. Somit ist das Gruppenziel erreicht und wir brauchen uns am letzten Radtag nicht mehr um den Riesen zu kümmern.















Kaia und Mattez hatten schon am Vortag ihr Soll erfüllt und ließen es ruhiger  angehen.




Donnerstag, 8. September 2022

Reinigendes Gewitter

Die Nacht war geprägt von Blitz und Donner, sowie heftigem Regen. Ergebnis war ein kühler Tagesbeginn, wunderbar klare Luft und Nebel im Tal am Morgen.



Also ein guter Tag für tolle Touren und große Zeile. 

Zwei Gruppen bildeten sich. Die eine wollte den Gipfelsturm über Sault nachholen, die andere den Berg nur von untern betrachten und stattdessen das wahre Highlight der Gegend, die Gorge de la Nesque befahren.


Gruppe eins startete also in Richtung Sault und kämpfte sich zum Gipfel des Ventoux













Gruppe zwei fuhr dagegen Richtung Süden über Methamis und die Straße hinauf, die schon am ersten Tag in Gegenrichtung befahren wurde.

Schon das war ein Genuss: Mäßige Steigung, klare Sicht in der gereinigten Luft unter anderem immer wieder auf den weißen Reisen und auf die Schlucht, die uns später begleiten sollte.








Am Wendepunkt dann eine Pause im pittoresken Bergdorf  Monieux mit Zitronen Merengue und Quiche.



Und dann wurde es sensationell. Immer am nördlichen Rand der Schlucht entlang abwärts auf feinstem Asphalt, perfekter Flow eben.  










Fazit: Natürlich muss man den Riesen erklimmen, wenn man schon mal hier ist. Schöner ist er aber eigentlich von unten, vor allem, wenn es so schöne Touren gibt.